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Im Rahmen des NWT-Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler unserer Gymnasialklasse 8 die TU Darmstadt besuchen und anschliessend eine Führung im ESOC, dem European Space Operations Centre erleben.


Besuch an der TU Darmstadt

Wir sind eine Schule mit naturwissenschaftlich-technischem Profil ! Was darf man sich darunter in der Praxis vorstellen? Was bedeutet das für die weitere Ausbildung bis zum Abitur und wie könnte es danach weitergehen?

Am Montag, 26.11.2012, konnten die Schülerinnen und Schüler unserer Gymnasialklasse 8 einmal echte Uni-Luft schnuppern. Sie folgten einer Einladung von Prof. Dr. Georg Balogh und fuhren gemeinsam an die TU Darmstadt.

Nach einem einleitenden Vortrag (pps oder pdf) demonstrierten Doktoranden vom Institut für Materialforschung den jungen Besuchern aus Stuttgart verschiedene Experimente aus ihrer aktuellen Forschungstätigkeit.

In kleinen Gruppen bekamen die Kinder einen hautnahen Einblick in den aktuellsten Stand der Forschung auf dem Gebiet der Analyse und Synthese modernster Materialien.

 Schüler

In den Forschungsräumen sah es teilweise aus wie in „Frankensteins Labor“. In riesigen Apparaturen konnte extremes Vakuum erzeugt werden, um Experimente mit möglichst geringen Verunreinigungen durchführen zu können.

Hochleistungslaser wurden so präzise gesteuert, dass einzelne Atome aus Substratmaterialien gelöst und zu einatomigen Dünnschichten per Computerdesign syntetisch zusammengesetzt wurden.

Ein weiteres Experiment zeigte, wie in einem Massenspektrometer mittels Plasmaanwendungen Materialanalysen durchgeführt werden.

Sehr eindrucksvoll war für die Schüler die Untersuchung mit einem Elektronenstrahl – Rastermikroskop. Auf einem Miniaturgoldplättchen befanden sich extrem dünne elektrochemisch erzeugte Platindrähte. Diese konnten, obwohl sie nur eine Dicke von etwa einem Hundertstel der eines menschlichen Haares aufwiesen, gut sichtbar gemacht werden:

Rastermikroskop 

 

Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei reichlich Gelegenheit, sich die Technik erläutern zu lassen und viele Fragen zu stellen.

Während dem Rundgang durch das Institut waren Studenten in verschiedenen Fachräumen zu beobachten. Dies gab einen Eindruck von der ruhigen und konzentrierten Lern- und Arbeitsatmosphäre an einer technischen Universität, der von der Stimmung in der Uni-Mensa ergänzt wurde.

Sicher war es nicht möglich, dass die Kinder den vollständigen technischen Hintergrund der gezeigten Technologien in einer so kurzen Zeit verstehen konnten. Dennoch nahmen sie vielfältige Anregungen und einen Eindruck, was sich z.B. auch hinter den für sie so faszinierenden Handys und Computer verbirgt, mit nach Hause.


Besichtigung des ESOC (ESOC)

Am Nachmittag gab es noch ein Highlight der besonderen Art. Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse G8 war ein Besichtigungstermin mit einer speziellen Führung im ESOC, dem European Space Operations Centre, reserviert.

 IMG 2171 kl

Dies bot sich an, da sich das ESOC ganz in der Nähe zur TU befindet und damit gut zu erreichen ist.

IMG 2174 kl

Faszinierend war, dass die Kinder unmittelbaren Zugang ins „Allerheiligste“ der europäischen Satellitensteuerung bekamen. Bei einem Rundgang durch die verschiedensten Arbeitsbereiche galten hohe Sicherheitsvorschriften.

Dennoch durften sie den Wissenschaftlern und Technikern bei ihrer spannenden Arbeit über die Schulter schauen sowie einen Blick in den Kontrollraum werfen, von dem aus in der Startphase die Satelliten von internationalen Spezialisten gesteuert werden.

Am Ende erfuhren die Kinder, dass das Gelände des ESOC internationales Gebiet ist, d.h. sie sich nicht auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschlands waren und die Mitarbeiter des ESOC diplomatischen Status haben.

Von den vielen neuen und spannenden Eindrücken überwältigt, fuhren die Kinder am Spätnachmittag wieder nach Stuttgart zurück. Vielleicht wird der Besuch im Herzen eines der deutschen Wissenschaftszentren den einen oder anderen dazu motivieren, sich schon bald tiefer mit den gehörten Themen zu beschäftigen.

Weitere Bilder in der Galerie

 

 
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